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Die Microsoft Windows WiederherstellungskonsoleEinführungIn diesem HowTo möchten wir Ihnen die Microsoft Windows Wiederherstellungskonsole vorstellen. Dabei werden wir das Thema aufteilen in die Bereiche der Wiederherstellungskonsole von MS XP/2000 und Windows Vista. Vorab aber eine allgemeine Erklärung zu der Wiederherstellungskonsole.Was ist die Windows Widerherstellungskonsole und wofür brauche ich diese ? Wenn wir in diesem Thema von der Wiederherstellungskonsole sprechen meinen wir damit, das Shell Fenster (auch DOS Eingabeaufforderung genannt) das Sie bei einem misslungenen Systemstart aufrufen können. Die Wiederherstellungskonsole wird von Windows für den Zweck bereitgestellt, wenn Ihr Installiertes System nicht mehr starten kann. So ist diese Wiederherstellungskonsole sehr oft die letzte Möglichkeit ein beschädigtes System wieder Flott zu machen ohne dieses Neu zu Installieren. Die MS Windows Wiederherstellungskonsole können Sie über Ihre Windows CD starten. Dazu starten Sie einfach die Installationsboot Sequenz und Navigieren bei der Abfrage zur Wiederherstellungskonsole. Sobald Sie diese gestartet haben, sehen Sie eine normale an die CMD Shell erinnernde Eingabeaufforderung. Dennoch stehen in dieser Eingabeaufforderung nicht alle Befehle zur Verfügung, die Sie auch unter der normalen Windows CMS Konsole haben. Im folgenden werden wir Ihnen die einzelnen und vor allem wichtigsten Befehle der Wiederherstellungskonsole erläutern mit denen Sie Ihr Betriebsystem wieder fit machen. Beachten Sie alle hier aufgeführten Befehle sind für MS XP/2000 verfügbar. Die MS Vista Wiederherstellungskonsole werden wir in einen anderen Artikel separat auflisten. Die Windows Wiederherstellungskonsole, bietet die folgenden Befehle: attrib, batch, bootcfg, cd, chdsk, cls, copy, del, dir, disable, diskpart, enable, exit, expand, fixboot, fixmbr, format, help, listsvc, logon, map, md, more, net use, ren, rd, set, systemroot und type. Beachten Sie, dass nicht alle vorhanden Optionen dieser Befehle unter der Windows Wiederherstellungskonsole unterstützt werden- die Funktionalität der Befehle wurde vereinfacht. Im folgenden finden Sie nun die wichtigsten Befehle die Sie unter der Wiederherstellungskonsole einsetzen können.
bootcfk /list | /copy /rebuild
Der Befehl bootcfk zeigt Ihnen mit der Option (/list) alle Einträge der boot.ini an. Bit der Option (/copy) können Sie diese sichern, oder mit (/rebuild) auch wiederherstellen. enable und disable Dienst- oder Treiber [Starttype] Mit dem Befehl enable und disable haben Sie die Möglichkeit einen Systemdienst oder Treiber zu starten oder zu beenden. Dazu stehen Ihnen die folgenden Optionen zur Verfügung. SERVICE_BOOT_START --> Startet einen Treiber während des Bootvorganges SERVICE_SYSTEM_START --> Startet einen Treiber während des Startens von Windows SERVICE_AUTO_START --> Startet alle Dienste Automatisch SERVICE_DEMAND_START --> Startet von Ihnen manuell festgelegte Dienste Der Syntax der Eingabe würde wie folgt aussehen: "enable Ihr_Dienst_oder_Treiber -service_system_start" "disable Ihr_Dienst_oder_Treiber" diskpart /delete | /add [Gerät] Mit dem Befehl diskpart verwalten Sie Festplatten und Partitionen. Die Option /delete oder /add gibt die durchzuführende Aktion an. Das Gerät geben Sie mit dem Laufwerksbuchstaben oder dem Gerätename an. Den Gerätenamen erfahren Sie mit dem Befehl map. exit Wie der Name schon sagt, Sie beenden die Wiederherstellungskonsole mit dem Befehl exit. fixboot [x:] Sollten Sie sich einmal Ihren Bootloader beschädigt haben, gibt dieser Befehl Ihnen das Mittel an die Hand diesen wiederherzustellen. Tragen Sie einfach den Syntax fixboot x: . Ein X steht dabei für das Laufwerk auf dem der neue Bootloader geschrieben werden soll. fixmbr [Gerät] Der Befehl fixmbr schreibt einen neuen MBR (Master Boot Record) auf die von Ihnen angegebene Festplatte (standardmäßig ist die Systemplatte). Das Gerät wird mit \device\HardDisk angegeben. Den Gerätenamen erfahren Sie mit dem Befehl map. listsvc Zeigt alle verfügbaren Dienste und Gerätetreiber an. logon Listet die vorhanden Windows- Installationen auf und fordert zur Anmeldung an einer derselben auf. map [arc] Zeigt die Zuordnung von Laufwerksbuchstaben zu Gerätenamen an. Mit dem Parameter arc werden ARC-Gerätenamen angezeigt. systemroot Setzt das Installationsverzeichnis der Windows- Installation als aktuelles Verzeichnis. AllowWildCards Erlaubt die Verwendung von Wildcards in Dateinamen AllowAllPhats Erlaubt den zugriff auf alle Dateien und Verzeichnisse im System. Ohne diese Option ist der Zugriff beschränkt auf c:\%Systemroot% und \CMDcons sowie Wechselmedien. AllowRemovableMedia Erlaubt das Kopieren von Dateien auf Wechselmedien. In der Standardeinstellung können Dateien nur von solchen Medien auf die Festplatte kopiert werden. NoCopyPrompt Unterdrückt Bestätigungsaufforderungen beim Überschreiben von Dateien. Wir hoffen Ihnen mit diesen Shell Befehlen einen kleinen Überblick verschafft haben zu können. Die am häufigsten eingesetzten Befehle sind wohl fixmbr und fixboot, aber auch mit den anderen Befehlen haben Sie die Möglichkeit Ihr Betriebsystem ohne eine Neuinstallation wieder lauffähig zu bekommen. |
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