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Netzwerkeinrichtung und Konfiguration
Sie haben nun Ihren Router eingerichtet, Ihre Computer mit diesem Verbunden, die W-LAN Verbindung hergestellt und können das Internet Nutzen. Sehr schön, Sie haben
Ihr Netzwerk für den Internetzugang fertig konfiguriert, doch wie soll es nun weitergehen? Bei vielen Haushalten reicht es heute nicht einfach mehr aus ins Internet
gehen zu wollen. In vielen Haushalten wird der Wunsch entstehen mehr mit seinem Netzwerk machen zu wollen, wie zum Beispiel eine IP Kamera oder auch Internet Kamera
einzurichten, auf diese von einem Freund aus zuzugreifen oder auch das Netzwerk für andere Freizugeben.
Egal was Sie vorhaben, Ordner freigeben IP-Kameras per W-LAN oder LAN einbinden, einen Drucker freigeben oder auf eine externe Festplatte auch Storage genannt zugreifen. Für all diese Aktionen benötigen Sie das wissen, wie Microsoft das Netzwerk sieht und vor allem was IP Adressen und Ports sind. Zudem sollten Sie den Zusammenhang zwischen Ihrem Lokalen Netzwerk (dem LAN) und dem Internet (dem WAN) im Grundsatz verstehen. In der Kategorie Netzwerke möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Verwaltung im eigenem Netzwerk geben. Wir werden Ihnen Zeigen wie Sie von einem Rechner auf den anderen zugreifen können, wie Sie eine IP Kamera einrichten, was IP Adressen und Ports sind, wie Sie eine Storage in Ihr Netzwerk einbinden und auch Mappen. Und was Sie vor allem Beachten sollten bei Zugriffen aus dem Internet auf Ihr Lokales Netzwerk. Als erstes möchten wir Ihnen aber eine sehr vereinfachte Erklärung der IP Adressen und Ports geben. Bitte beachten Sie das dieses Projekt für den Endverbraucher aufgebaut ist, daher werden wir wie in allen anderen Artikel versuchen dieses sehr komplexe Thema sehr einfach aufzubauen, vor allem werden wir diese Thematik im sinne von OSI und TCP/IP Modellen nicht weiter vertiefen. Sollten Sie also auf der Suche nach Technischen Erklärungen von IP sein empfehlen wir Ihnen Wikipedia oder das Elektrokompendium. Aber nun zurück zum Thema. Was ist eine IP Adresse und was macht diese?Eine IP Adresse ist um es einfach auszudrücken Ihre Adresse in der Datentechnik. Wir wollen uns einmal den Aufbau zwischen Router und Computer (Client) anschauen. Wenn Sie Ihren Computer starten hat er anfangs noch keine Adresse und weiß auch nicht was er machen soll um ins Internet zu kommen. Also sendet Ihr Computer über die LAN oder W-LAN Schnittstelle eine Anfrage auch Broadcast genannt. Diese Broadcast wird durch das gesamte Netzwerk gerufen. Stellen Sie sich vor Sie Stehen in einer Menschenmenge und suchen Peter. Wie gehen Sie dabei vor? Nun der Einfachste weg ist Ihn zurufen. In der Menschenmenge reagieren zwar alle, indem Sie angeschaut werden, aber Antworten tut nur Peter. Sie haben Ihn gefunden. Ähnlich ist es bei Ihrem Computer dieser ruft mittels des Broadcasts nach einem Chef ( Verwalter) des Netzwerkes um zu erfahren wie er in Zukunft kommunizieren soll. Der Verwalter ist in einem Heimnetzwerk meist ein Router, in Firmen übernimmt diese Arbeit der Server. Der Router erkennt diesen Broadcast und antwortet mit seiner Kennung dem Computer, um Ihm mitzuteilen das er ab jetzt die IP Adresse 192.168.1.10 erhält. Des weiteren sagt der Router dem Client das alle Anfragen die ins Internet gehen sollen direkt an Ihn gegeben werden sollen, der Client erhält also noch das Gateway die Adresse des Routers, in unseren Fall die 192.168.1.1. Nun brauch der Client noch einen DNS ( der DNS ist für die Auflösung der URLS auf IP zuständig), diesen erhält er auch vom Router in unseren Fall ist das auch die 192.168.1.1. Nach diesem Austausch weiß Ihr Computer nun wohin er seine Anfragen bzgl. Internet senden soll, und der Router weiß anhand der Client Adresse wohin die Antworten gesendet werden sollen. Zugegeben die Erklärungen ist wirklich sehr einfach, wir denken aber das Sie das Prinzip verstanden haben. Bedenken Sie das der Broadcast immer von dem Letzten Gerät gesendet wird das Ihrem Netzwerk beitritt. So kann es auch sein wenn Sie zum Beispiel den Router Neustarten, dieser erst einmal einen Broadcast an alle Computer in Ihrem Netzwerk sendet um Ihnen neue IP Adressen zu vergeben. Sie sollten also erkannt haben das eine IP Adresse der Kommunikation zwischen Ihrem Computer mit dem Router dient, aber auch für die Kommunikation mit anderen Geräten in Ihrem Netzwerk ist diese IP notwendig, zb anderen Computern, Druckern, Festplatten, Kameras usw.Was ist ein Port ?Wie wir Ihnen bereits erklärt haben kommuniziert Ihr Router über die IP Adresse mit Ihrem Computer. Aber wie ist es mit der Kommunikation aus dem Internet zum LAN, nun auch hier spielen wieder die IP Adressen eine Rolle. Ihr Router der ja die Einwahl zum Internet realisiert trennt ja Ihr Netzwerk von dem Internet, so müssen alle Anfragen von außen oder innen erst einmal den Router passieren. Dieser lässt aber nicht jeden einfach so durch, das währe ja noch schöner. Jeder der vom Internet zu Ihrem Lokalen Netzwerk ein möchte muss dem Router sagen wohin er möchte, der Router schaut wiederum in seiner NAT (eine Art Tabelle die Anfragen des Internen Netzwerkes vermerkt) ob ein Client auf diese Anfrage von außen wartet. Wenn dies der Fall ist wird die Anfrage weitergereicht. Da aber die Anfrage nicht weiß welche IP Adresse der Client der auf diese Anfrage wartet, bedient sich dieser mit einem Port. Stellen Sie sich den Port als eine Art Hausnummer des Rechners vor. Wir möchten Ihnen dieses Verfahren an einem einfachen Beispiel demonstrieren.Der Port für HTTP Anfragen ist der Port 80. Nehmen wir einmal an Sie möchten auf die Seite google.de zugreifen. Google hat die Internet IP Adresse 216.239.59.104, testen Sie es einfach indem Sie diese Adresse ohne www und de in Ihren Browser schreiben. Sie schreiben also bei Ihren Browser www.google.de Ihr Rechner schickt nun diese Anfrage an den Router, dieser Prüft als erstes mittels des DNS den er sich aus dem Internet holt, welche IP google hat. Aber bevor es dazu kommt noch ein kleines Detail, Ihr Rechner hat in der anfrage zu google auch noch den vermerk Port 80 dazu gegeben. Das bedeutet er sagt bereits jetzt das die Antwort über den Port 80 an seine IP übertragen werden soll. Der Router hat nun die IP von google und leitet die Anfrage an google weiter. Der Server auf dem google gehostet ist antwortet auf diese Anfrage, und teilt in seiner Antwort mit, das der Port 80 die Anfrage gesendet hat. Nun weiß der Router das die Anfrage von google zu Ihrem Computer weitergegeben werden muss. Da er in seiner NAT den Vermerk hatte wenn die IP mit einer Anfrage über den Port 80 kommt soll diese auf Ihren Rechner weitergegeben werden. Sie sehen nun in Ihren Browser die Seite von Google. In diesem Beispiel haben Sie gesehen das der Aufbau einer Internetanfrage vom Client aus erfolgen muss, mit einem eindeutigen Port auf dem der Angefragte antworten kann. Währe das nicht so würde der Router die Anfrage verwerfen und Ihr Rechner erhält keinen Aufbaue der Internet Seite. Es gibt aber noch das Prinzip der Port Weiterleitung, diese ist wichtig für Anfragen aus dem Internet wo vorher keine Anfrage von einem Client gesendet worden ist. Als Beispiel eine Kamera. Nehmen wir an Sie möchten von einem entfernten Rechner auf Ihre Kamera zu hause zugreifen , um zu sehen was daheim passiert. Da Ihre Kamera ja keine Anfrage an den Rechner wo Sie sind senden kann müssen Sie diese also Ansprechen können. Das realisieren Sie durch die Port Weiterleitung. Als Beispiel, Ihre Kamera hat den Port 1024, diesen haben Sie in Ihren Router auf die IP der Kamera freigegeben. Nun weiß Ihr Router das alle Anfragen über den Port 1024 auf die Kamera weitergegeben werden sollen. Dazu geben Sie von Ihrem Entfernten Rechner einfach die Internet IP-Adresse Ihres Routers ein mit dem Vermerk auf den Port. Das würde dann wie folgt aussehen: 84.234.18.142:1024 der :1024 signalisiert Ihren Router er soll die Anfrage auf den Port 1024 weitergeben. Sprich Ihrer IP Kamera. Sie haben gesehen das IP-Adressen und Ports sehr eng miteinander Verbunden sind. Des weiteren haben Sie gelernt das Sie auch Ports Manuell für externe Anfragen konfigurieren können. Das genau Verhalten dieses Prinzips wie auch die Verwendung von dyndns werden wir Ihnen noch im verlaufe der folgenden Beiträge erläutern. |
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